Zendo Stäfa

 

Zen - Weg des Erkennens


Zen ist eine Linie der buddhistischen Tradition, die sich geographisch in die Welt ausbreitete – von Indien nach China, von China nach Japan und im letzten Jahrhundert von Japan nach Amerika und Europa.

Im Zen geht es um die „Realisation der non-dualen Wirklichkeit, wie sie großen Heiligen, Weisen und Religionsstiftern aller Zeiten und Zonen widerfuhr." „Zen ist wohl der steilste Weg zum Erwachen, obwohl er nicht als Weg bezeichnet werden kann. Es gleicht vielmehr einem Einbrechen in den immer präsenten und nie verlorenen Ausgangspunkt alles Seienden. Somit ist es in seinem Ursprung transkonfessionell und älter als alle bestehenden Religionen“ schreibt Yamada Kôun Roshi (1907-1989).

Zen als reiner Erfahrungsweg hat sich im letzten Jahrhundert ein Stück weit von seinen buddhistischen Wurzeln gelöst und wird heute auch in anderen kulturellen und religiösen Umfeldern praktiziert. Entscheidend für die Authentizität des Zen ist dabei für viele Schulen das Festhalten am Weg zur Erfahrung von Kensho resp. Satori und ihrer Integration in das Alltagsleben. Zenkei Shibayama (1894-1974), ehemaliger Abt des Nanzenji in Kyoto schreibt dazu: „Man muss Zen unabhängig von der Zen-Schule des Buddhismus verstehen. Zen gehört weder einschließlich noch ausschließlich zu der buddhistischen Zen-Schule. Ich halte Zen für die universale Wahrheit, die wahres Wissen und Frieden in das Leben der Menschen in der Welt bringt“.

Zen und Evolution

Zen und neues Bewusstsein

Verzeichnis empfohlener Zen-Literatur


New Mexico, USA